Oktober 23 | Pflanze der Woche XVII

Die Fackellilien sind entzündet

Aus den Bergen Südafrikas kommt eine ganz besondere Pflanzengattung in die europäischen Gärten. Die Fackellilien (Kniphofia) sind im Tal längst verblüht. Auf der Schatzalp im botanischen Garten stehen sie etwas kühler und noch in Blüte. Benannt sind sie nach J.H. Kniphof (1704–1763), einem Mediziner aus Erfurt. Im herbstlichen Sonnenlicht ehren sie ihren Trivialnamen mit leuchtenden Farben. Sie blühen über gelb, orange bis weisslich-grünlich und gar mit schwarzbraunen Blüten. Es gibt etwa 70Arten, von denen 47 aus Südafrika kommen.Die bei uns in den Bergen winterharten Arten, rund 20 an der Zahl, kommen alle aus den Drakensbergen, die meisten aus Lesotho. Sie wachsen dort meist an feuchten bis nassen Plätzen mit reichlich Sommerregen, vertragen aber auch trockenere Standorte. Als Gartenpflanzen haben sie vor allem in England, Neuseeland und den USA Karriere gemacht. Von dort aus sind viele Garten-Hybriden nach Europa gekommen. Das Bild zeigt die Wildart Kniphofia caulescens am Thomas Mann Platz auf der Schatzalp.

Kniphofia caulescens

Das Bild zeigt Kniphofia caulescens auf dem Thomas-Mann-Platz

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Alpinum Schatzalp
CH-7270 Davos Platz
alpinum@schatzalp.ch

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